Finca Pachamamas


Finca und Fauna

Pachamama  [patʃaˈmama] „Mutter Erde“ gilt mehreren indigen Völkern der Anden Südamerikas als personifizierte Erdmutter, die Leben in vielfacher Hinsicht schenkt, nährt und schützt. Pachamama wird als Hoffnung auf ein umfassenderes Leben angesehen.

In Südamerika bezeichnet dies Natur, Mutter Erde und den Boden – und deren Wertschätzung. In Ecuador und Bolivien wurde das Konzept vor einigen Jahren sogar in die Verfassung aufgenommen.

 

Es ist uns wichtig, die Mutter Erde zu bewahren und möglichst im Einklang mit ihr zu leben. Die "kleine Baumschule" mit einheimischen

Laubbäumen, die Klotzbeuten mit den Bienen und die Wiedereinsiedelung des Steinkäuzchen sind nur ein Teil unserer Wertschätzung für die Natur.

 

Nicht nur die südamerikanischen Wurzeln der Alpaka haben uns auf den namen der Finca gebracht. Das erste Tier, dass noch den weiten Weg aus Peru nach Buchholz kam, hieß Pachamama. Den Namen hat sie dann an ihre Enkelin, die jüngste Alpakadame der Herde, weitergegeben.

 

Und manchmal werden aus Wortspielen und liebevollen Spitznamen auch Namen für ein Projekt ; )

 

 

 

 

 

 

 

 

Pachamamas

Schon seit vielen Jahren sind Heike und ich (Tine) den Alpaka und Eseln verfallen, aber in unserer kleinen Berliner Altbauwohnung war einfach nicht genug Platz. Also hielten wir uns erstmal an die Hunde, die unser Leben begleiteten. Pendo, die Schäferhunddame, war auch bei der sozialpädagogischen Arbeit (Jugendsozialarbeit/ Streetwork und Betreutes Wohnen für chronisch kranke Menschen) eine treue Gefährtin. Ihr postiver Einfluss auf das Wohlbefinden der Klient*innen bestärkte mich darin, mehr über Tiergestützte Intervention in Erfahrung zu bringen, bis hin zur zweijährigen Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Therapie, Pädagogik und Fördermaßnahmen im Sozial- und Gesundheitswesen (nach ISAAT Standarts) an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin. Heike bringt ihr Fachwissen als Ergo- und Sozialpädagogin unter anderem aus ihrer langjährigen Tätigkeit bei Autismus Deutschland e.V. mit ein.

Unsere 15-monatige Europareise mit unserem tapferen VW-Bulli Riri nutzten wir, um auf den verschiedensten Alpaka- und Eselhöfen Erfahrungen in der Haltung und Pflege dieser Tiere zu sammeln. Es war eine sehr prägende und wunderbare Erfahrung und zurück in Berlin wurde uns schnell klar, dass wir diese fabelhaften Wesen nicht mehr in unserem Leben missen mochten. Welch ein Geschenk, dass wir hier einen Ort gefunden haben, an dem wir unsere Wünsche verwirklichen können.

Neben Wanderungen und Spaziergängen liegt uns die Tiergestützte Therapie/ Pädagogik besonders am Herzen, da wir von der wohltuenden Wirkung der Tiere auf den Menschen überzeugt sind.

Wer gerne mehr über Tiergestützte Therapie erfahren will, findet es hier.


Was gibts es noch alles auf der Finca Pachamamas

Klotzbeuten für Bienen

Durch die Initiative des Verein Blühstreifen Beelitz e.V. und die Aktion Nachhaltige Entwicklung Lokale Agenda 21, konnte ein Workhop zum Thema "Gebt den Bienen ein Zuhause" stattfinden. Die zwei hierbei entstandenen Klotzbeuten sind im Frühjahr 2020 auf der Farm aufgestellt worden. Lest hier mehr über die spannende Entwicklung bis zum Aufbau der Klotzbeuten:

Wiedereinsiedlung von Steinkäuzchen

Der Steinkauz besiedelt ein Landschaftsmosaik, das in Mitteleuropa immer seltener geworden ist. Gezielte Schutzmaßnahmen konnten gebietsweise den Rückgang stoppen, dennoch hat der Steinkauz viele seiner ursprünglichen Brutgebiete aufgegeben. Um dem entgegen zu wirken unterstützt der Landschaftsföderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. die Wiedereinsiedlung von Steinkäuzchen. Die Voliere der Steinkäuzchen steht auf einer der Alpakaweiden und es ist schön zu beobachten wie die Käuzchen heran reifen, bis sie dann in die freie Wildbahn entlassen werden können. Hier findet ihr mehr darüber:


Geh-raus-Zeit

Wann bist Du das letzte Mal zur Ruhe gekommen? Auszeit in der Natur:  www.geh-raus-zeit.de

 

 

LAHARI.YOGA

Yoga auf der Alpakaweide? Oder am Meer?

www.lahari-yoga.de