Tiergestützte Intervention/ Therapie/ Pädagogik


Alpakas gehören zu den Neuweltkameliden. Charakteristisch ist ihr ausgeprägtes Distanzverhalten. Jedoch sind sie auch neugierig und beschnüffeln gerne ihre Besucher*innen. Die Herausforderung besteht darin, das geschehen zu lassen, die Tiere nicht sofort umarmen zu wollen, sondern abzuwarten, was von den Tieren selbst kommt. Gelingt das, wird mensch mit Glücksgefühlen belohnt!

 

Alpakas sind für Kinder und Erwachsene in Bezug auf soziale Verhaltensweisen sehr wertvoll. Sie spiegeln das Verhalten gut, weisen Grenzen deutlich, aber freundlich auf und lehren ein ausgeglichenes Nähe-Distanz-Verhalten. Ängstliche Menschen fassen durch ihre großen dunklen Augen, die flauschige Wolle und die zurückhaltende Art schnell Vertrauen. Menschen mit Schwierigkeiten im Distanzverhalten lernen die Alkpaka entscheiden zu lassen, wann und wie weit der Kontakt entstehen kann und können die hierbei gemachten Erfahrungen auf ihren Umgang mit Menschen übertragen. Soziale Kompetenz, Rücksichtsnahme und Verantwortung können geschult werden. In ihrer Begleitung fällt es leichter, eigene Grenzen zu erkunden und schwierige Hindernisse können gemeinsam mit dem Tier müheloser bewältigt werden. Ihr gemächliches Tempo hilft Stress abzubauen. Für Menschen mit eingeschränkten Gehvermögen schafft es die Möglichkeit, an der Begegnung mit den Alpaka teilzuhaben.

 

Im Vordergund der Tiergestützten Intervention (kurz: TGI, dies beinhaltet therapeutische und pädagogische Ansätze) ist immer das Wohlbefinden der Klient*in zu fördern und zu steigern!

Angebote der Tiergestützen Intervention variieren nach den Bedürfnissen der Klient*innen. Bei einem Anamnesegespräch besprechen wir den persönlichen Förderbedarf. Eine tiergestützte Einheit dauert 60 Minuten und sollte in mehreren Terminen stattfinden.

 

Mehr über die Methoden und Hintergründe der Tiergestützten Intervention (TGI) findest du hier !